Mnemosyne I

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I darkened the inside of a walk-in container; focused light enters the space only through a lens. The incidental light rays cast a depiction of the outside world onto a canvas coated with fluorescent color pigments, which are then activated. Upon completion of this charging process, the incoming light is slowly interrupted by a shutter mechanism, leaving behind a glimmering fluorescent after image in the dark room. When the light intensity of the color pigments abates, the image in the dark vanishes and the charging process begins anew.
Similar to a memory, information is captured and projected back, visually and temporally transformed.


Ein begehbarer Raum wird von mir verdunkelt; nur durch eine Linse fällt gebündeltes Licht in dessen Inneres. Die einfallenden Lichtstrahlen werfen dieses Abbild der Außenwelt auf eine Leinwand, die mit fluoreszierenden Farbpigmenten beschichtet ist, und aktivieren dieselben. Ist der Prozess des Aufladens abgeschlossen, wird der Lichteinfall durch einen Verschlussmechanismus langsam unterbrochen und das fluoreszierende Nachbild flimmert in den dunklen Raum zurück. Lässt die Leuchtkraft der Farbpigmente nach, verschwindet das Bild im Dunkeln und der Aufladungsprozess beginnt von Neuem. Ähnlich einer Erinnerung werden Informationen aufgenommen und visuell und zeitlich transformiert zurückgeworfen.