Myself II

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In this work I continue the experiments with body imprints, which I began already in 2004. In the meanwhile, with the help of a biotechnician, I have successfully fixed imprints of my skin flora on linen sheets. My body’s own bacteria dried into the sheets and could be presented as originals.
The installation presentation format generates cultural-historical and cultural-anthropological references. Which images of humans are conveyed to us, and what information can we read from those images? Like the attempts to conserve historical images or the relic-like safekeeping, preservation, and exhibition of images, the body bacteria imprints were presented in display cases, others behind glass, and some classically framed as portraits.
The irrepressible human urge to leave their own image behind, the search for the human image from different epochs and cultures, the need to conserve and pass on these images – these were themes that motivated me in the continuation of my work Myself.

Unique, bacteria on linen

Mit dieser Arbeit führe ich die Experimente mit Körperabrücken, die ich bereits 2004 begonnen hatte, fort. Inzwischen ist es mir mit Hil­fe eines Nährbodentechnikers gelungen, die Abdrücke meiner Hautflora dauerhaft auf Leinentüchern zu fixieren. Die körpereigenen Bakterien wurden in den Leinentüchern eingetrocknet und können als Originale präsentiert werden.
In der installativen Präsentation werden kulturhistorische und kulturanthropologische Bezüge hergestellt. Welche Bilder vom Menschen werden uns überliefert und welche Informationen können wir aus den Bildern ablesen? Wie bei den Versuchen historische Bilder zu konservieren, oder dem reliquienhaften Verwahren und Erhalten so wie dem Zur-Schau-Stellen von Bildern, werden die Körper-Bakterien-Abdrücke in Vitrinen, andere hinter Glas und weitere als klassisch gerahmtes Portrait präsentiert.
Der unbändige Drang des Menschen, sein eigenes Abbild zu hin­terlassen, die Suche nach Bildern vom Menschen aus anderen Zeiten und Kulturen, das Bedürfnis, diese Bilder zu konservieren und zu überliefern – das waren die The­men, die mich in der Weiterführung meiner Arbeit „Myself“ interessiert haben.